Der Frauenarzttermin

Morgen ist es soweit. Und ich habe Angst.

Nein, eigentlich, so rein objektiv und rational und vernünftig gesehen, muss ich keine Angst haben.

Es ist eine neue Frauenärztin, zu der ich gehe. Aber es wird nur ein Gespräch. Gespräch beim Arzt= Ja, zum Kennenlernen.

Wieso das? Ich bin halt ein Missbrauchsopfer. Ich habe meine Probleme, diverse Probleme und ich brauche für bestimmte Dinge einfach Vertrauen.

Nun, dazu ist das Gespräch morgen da. Und eine mir bekannte Frauenärztin, die weiter weg wohnt, hat mir gesagt, dass das so alles ok ist. Dass sie sich diese und jene Info von Traumapatientinnen wünscht. Und eigentlich gibt sie mir Mut.

Aber egal wie viel Mut von außen kommt. Die innere Panik bleibt.

Ärger ist vorprogrammiert

So, da ist es wieder … die Freundin läd zum Geburtstag ein, die ganze Clique und viele mehr … sehr cool, ich war vorsichtig, denn ich hasse (fremde) Menschen, fremde Umgebungen … und ich habe gesagt, dass ich noch nicht weiß, ob ich komme

Nun weiß ich, dass ich nicht komme. Ich meine, meine Mädels wohnen weiter weg, ich seh sie nur selten, aber ich bin erschöpft, ausgebrannt und muss zuhause so viel tun, ich werde also absagen.

Nun steht dann da eine Clique, die davon ausgeht, wir machen ja eh alles zusammen und mit Unverständnis reagiert … davor hab ich Schiss, also würde ich am liebsten hingehen … aber ich kann es nicht … und ich soll achtsam sein …

Mit irgendwas negativem muss ich also leben …