Der Frauenarzttermin

Morgen ist es soweit. Und ich habe Angst.

Nein, eigentlich, so rein objektiv und rational und vernünftig gesehen, muss ich keine Angst haben.

Es ist eine neue Frauenärztin, zu der ich gehe. Aber es wird nur ein Gespräch. Gespräch beim Arzt= Ja, zum Kennenlernen.

Wieso das? Ich bin halt ein Missbrauchsopfer. Ich habe meine Probleme, diverse Probleme und ich brauche für bestimmte Dinge einfach Vertrauen.

Nun, dazu ist das Gespräch morgen da. Und eine mir bekannte Frauenärztin, die weiter weg wohnt, hat mir gesagt, dass das so alles ok ist. Dass sie sich diese und jene Info von Traumapatientinnen wünscht. Und eigentlich gibt sie mir Mut.

Aber egal wie viel Mut von außen kommt. Die innere Panik bleibt.

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Wartezimmer …

Es ist doch einfach verlorene Zeit.

Da hat man so viel zu tun, dass man locker 30 Stunden Tage füllen könnte. … Und dann sitzt man gesund im Wartezimmer vom Arzt. „Zur Kontrolle“

und das alles, um danach zu hören, dass alles soweit ok ist.