Die Sache mit dem Backen

So, wie haben Weihnachtszeit … das große Backen stand an.

Und wir brachten alle etwas mit. So standen gestern für 7 Personen 3 verschiedene Kuchen und 4 verschiedene Sorten Plätzchen auf dem Tisch.

Ist es nun also auch das große Essen?

 

Ich brachte Apfelkuchen mit. Noch frischer warmer Apfelkuchen mit Sahne. Er passt einfach super zur Jahreszeit. Äpfel sind immer super. Und Zimt passt zum Winter … und so bekommt man schnell etwas tolles auf die Beine.

Schnell?

Naja, wenn man den Knetteig vernünftig mit Hand knetet und es kann; wenn man nen Kilo Äpfel schnell geschält und in feine Scheiben geschnibbelt bekommt und dann den Teig vernünftig streuseln kann.

Ist man dann damit fertig, kostet es nur noch 50min Backofen, also alles tutti.

 

Doch Plätzchen gab es auch, die hatten Mr. Happy und ich gemeinsam gemacht.

Vanillekipferl, super lecker. Aber wie sollt man die, wenn der Teig auseinander bricht? Wie formt man die um 23:30 Uhr nachts noch? Boa, nie wieder mache ich die. Ich hab aufgegeben und den Herrn machen lassen, der konnte das nämlich gut.

 

Meine Aufgabe war dafür, den Teig für die Butterplätzchen zu machen, auszurollen, Plätzchen auszustechen, bevor Happyli sie aufs Blech drapierte und verzierte.

 

Hat er echt gut gemacht. Und schmecken tut letztendlich alles 😀

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Das Backattentat – Nougatringe bzw. Bruchkekse

So, Nana backt.

Backen? ich hab das letzte Mal vor gefühlten 500 Jahren gebacken, einfach weils keine Abnehmer dafür gab. Ich meine, „Abnehmer“ gibts hier einige. Damit sind aber weniger die Leute gemeint, die mir den Kuchen abnehmen, sondern die, die Fett abnehmen wollen. Tja, shitt happens.

Nun hab ich allerdings endlich mal wieder einen Grund zu backen gehabt gestern. Mit einem lieben Freund sprach ich darüber, dass wir früher gerne Nougatringe gegessen hatten, aber es die derzeit ja nirgends gab. Und wenn, wären sie nicht so geil.

Tja ok, ein Rezept hab ich auch nicht. Aber Backutensilien, ja die habe ich in Massen. Die gab es irgendwann irgendwo mal im Angebot und ich kaufte sie, weil es ja sein könne, dass ich mal wieder backen würde. Supi.

Also, wir brauchen ein Rezept. Die Suchmaschinen sind voll davon, auch Chefkoch hat viele im Angebot. Viele? naja, 3 Stück

Sind aber immer noch 2 zu viel, Bewertungen sind subjektiv, also schauen, wer sie wie macht. Tiefkühlen 20 Minuten? Da fehlt mir das Tiefkühlfach, wo der Kram rein passt, also das Rezept weg.

Aus den anderen beiden habe ich mir mein Rezept zusammen gesucht, etwas geändert … und Zutaten eingekauft.

Vorbereitung also getan, nun gings ans Backen. Es war ein verdammt blöder Tag. Ich hatte tierische Kopfschmerzen, aber ok. Der Freund hat Geburtstag und ich mag ihn überraschen, also Arschbacken zusammen kneifen und los in die Küche.

Soweit so gut – und der blöde Tag wollte nicht enden. Es ist ja nicht so, als hätte ich noch nie Mürbeteig gemacht (hatte ich? sicher, irgendwann hatte ich es mal, aber ich hatte ja ein Rezept) … tja, heraus kam eine krümmelige Masse. Glatter Teig? Keine Chance

Wegwerfen? nee.

Ok, Planänderung: keine Nougatringe

Die Masse habe ich also auf Backpapier gebröselt und festgedrückt. Ich dürfte sie nicht bewegen, aber sie wurde eine Art Boden, der nun in den Ofen durfte.

So wurde der Boden dann auch recht fest und knusprig. Er war recht lange drin, aber das macht nix, das mag ich.

Wie also hält der Boden nun dauerhaft? Wir haben Nougatmasse. Geil Süß, mein Kumpel und ich mögen sie, also bestreichen wir das ganze nun mit flüssigem Nougat, was zum Glück recht schnell trocknete. Nur nicht bis ganz an den Rand. Es soll eine Nougatüberraschung sein. Nicht sehen, nur Schmecken.

Ansonsten hab ich natürlich noch Schoko, die über die Nougatringe sollte. Aber gut, die kann auch über „Bruchkekse“  – diesmal aber komplett drüber, so dass man keinen Teig mehr sieht.

Anschließend noch etwas Zimt drüber streuen (im Nachhinein denke ich, ich hätte auch Haselnusssplitter drüber streuen können, aber ok, die verwurste ich für was anderes.

Nach dem Trocknen über Nacht habe ich meine Bruchplatte dann geteilt in Bruchkekse.

Und ich wette, er freut sich auch über gewollte Bruchkekse zum Geburtstag.

Ich darf nur nicht sagen, dass es Nougatringe werden sollten, denn DAS wäre dann peinlich 😀

Man muss es einfach nur gut verkaufen können 😉