Die Pause von der eigenen Seele

Manchmal braucht es Pause … Pause vom eigenen Ich, weshalb sich hier letzten Monat auch nichts getan hat.

 

Die Trennung von Mr. Happy hat mich umgeworfen. Ich musste mich wieder finden. Sein Vorwurf, ich hätte mehr im Blog geschrieben, als mit ihm geredet, saß tief.

Es brauchte etwas Abstand, Kräfte sammeln für neue Taten, neues Vorhaben …

 

Ich habe viel fotografiert, ich habe gezeichnet, war draußen und habe die Zeit mit meinen Hunden und Lieben genossen.

Mir gehts relativ gut, auch ohne ihn.

Und es wird Zeit, wieder ab und an zu bloggen, denn auch das tut gut.

 

Vielleicht mag ja wieder jemand mitlesen, nen nächstes Thema weiß ich auch schon 😀

 

eure Nana

Advertisements

Statusmeldungen

10 Tage seit dem letzten Eintrag?

Schande auf mein Haupt, aber irgendwie tut sich so viel, so viel und die Zeit und Ruhe fehlt.

Mr. Happy geht nun Karneval feiern und ich hab ne knappe Woche Zeit für mich 😀

ok „für mich“ ist relativ

meine Oma „schreit“ nach Gesellschaft, meine Schwester war im Krankenhaus und braucht Hilfe

mein Sportprogramm hatte ich sträflich vernachlässigt und nun fange ich heute quasi neu an mit Shred

durch Essen etc. hab ich allerdings bisher knapp 4kg verloren mit viel Bewegung und Geocachen und bin derzeit viel am Mysterie-Rätsel machen

Dazu muss ich ne Torte backen für den Geburtstag einer Freundin, heute neues Brot backen und wollte mich an Low Carb Schokolade versuchen

Meine Kamera ist auf die Objektive nun feinjustiert in Kleinstarbeit, ich hab da Zuwachs bekommen, den ich testen müsste, wenn die Zeit passt, ..

 

Joa, Was interessiert euch davon am meisten? Auf was soll ich im nächsten Eintrag mehr eingehen?

Ich gelobe ja Besserung wieder.

Die Kontrolle abgeben

Tja, wer kennt das nicht …

„Lass dich fallen“ – kann ich nicht

„Du musst nicht immer alles kontrollieren“ – doch, muss ich

 

Selbst einige von euch Lesern dürften es kennen … irgendwann im Leben hat man angefangen, zwanghaft alles kontrollieren zu wollen, weil man alles im Griff haben möchte.

 

Aber ok, hier gehts nicht um „man“, sondern um mich.

In meiner Kindheit war zu viel fremdbestimmt. Von Männern wurde ich benutzt. Zuhause geschlagen, eingesperrt, zum Essen gezwungen … und irgendwann fing ich an, mir Ventile zu suchen.

Ritzen, Essstörungen, Dissoziationen, Alkohol, alles gehörte zu meiner Tagesordnung, nur aus dem Leben entschwinden, bis zum absoluten Kontrollverlust.

Doch auch bei diesem Kontrollverlust wurde man benutzt, genau wie zuvor. Doch das wollte ich nicht mehr.

Also, wie erlange ich Kontrolle?

Ich kontrolliere mein Essen, ich trinke nicht mehr, ich gehe kein Risiko mehr ein. Ich mache nur Dinge, die ich kenne, mit abschätzbarem Risiko, nichts unbekanntes mehr, was ich nicht kontrollieren kann.

 

Na, wer erkennt sich wieder?

Doch wir igeln uns ein, das wahre Leben findet ohne uns statt. Und das ist doch schade. Wir verpassen so viel.

 

Doch nun gibt es Mr. Happy, den Mann, der all diese Ängste nicht kennt, der Mann, bei dem ich sein darf, wie ich bin, der mir sogar sagte, er würde mich lieben. Und das, obwohl er weiß, wie ich alles kontrollieren muss und so.

Er kann sich bei mir fallen lassen und möchte, dass ich es auch lerne.

In den eigenen 4 Wänden? Nur mit ihm? Ach, das wäre vielleicht sogar möglich.

 

Doch nun hat er Karten. Karten für einen Kabarettisten. Im Januar. Für ihn und mich.

Und ich muss mit. Ich habe keine Kontrolle? Ich will es ja, aber es ängstigt mich.

 

Und so werde ich seine Hand nehmen und hinnehmen, dass er stark genug ist für uns 2 und mich hindurch führt, die Kontrolle übernimmt und ich es unbeschadet überstehe und eventuell sogar etwas Spaß habe.

Die Romantik des Lebens

Verdammte ***, ich kannte es doch nie.

Ich wusste nie, wie das ist … wie das ist, wenn eine Familie so furchtbar herzlich ist wie seine.

 

Ich wusste nicht, dass es Männer gibt, die eine Frau respektieren, die kein Geschiss um alles machen.

Ich habe nie erlebt, dass ein Mann sagt „Für mich bist du schön“ oder „du bist wunderschön“

„Ich mag dich so, wie du bist. Mir ist egal, welche Diagnosen du hast“

„Wenn du reden magst, höre ich gerne zu, aber du musst nicht“

„Vielen Dank für dein Vertrauen“

 

Und mir läuft eine Gänsehaut über den Körper, wenn ich es schreibe, denn es ist nur ein Traum. Und ich lebe genau diesen Traum.

Und ich bin noch nicht sicher, warum das Schicksal aus Scheiße Gold macht und wann das Gold verschwindet, wie im Märchen.

 

Aber es ist die Realität – und ich kann es noch nicht glauben.

Kann mich jemand kneifen?

„Ich liebe dich“

Du schenkst mir die Welt, doch du weißt es nicht.

Du gibst mir ein Lächeln, was du so gern magst.

Du weißt gar nicht, was du mir bedeutest und wie du bereits jetzt mein Leben veränderst, und mich verändert hast.

Durch dich verändert sich nicht nur mein Gang, meine Sprache, sondern meine Falten werden nicht vor Sorgen mehr, sondern vom Lachen.

 

Du bist der, auf den ich ewig gewartet und den ich mir nie ertäumt habe.

Du bist der, dessen Leben ich leben, dessen Luft ich atmen mag.

Ich liebe dich

Der „verwaiste“ Blog – Beziehungsausreden

VIER Tage ist mein letzter Beitrag nun wieder her *lach*

 

Und was habe ich zu meiner Verteidigung zu sagen?

„Ein Mann ist schuld“

„Beziehungen sind anstrengend“

 

Ähm ja tatsächlich … nach 6 Jahren habe ich wieder einen Versuch gewagt … einen Mann an mich ran zu lassen. Nicht nur körperlich, sondern auch anders … das ist zumindest der Plan 😀

 

Hm naja, was soll ich sagen? Die letzte Nacht ohne ihn war doof. Ich freu mich, ihn nachher wieder zu sehen.

 

Ich glaub, ich bin happy und zufrieden – temporär zumindest.

Also mal sehen, worum es in den nächsten Einträgen so gehen wird 😉