Kopfschmerzen deluxe – ein Leben lang?

Da haben wir sie, meine Achillesferse.

Kopfschmerzen kennt wohl jeder irgendwie … irgendwann.

Doch wenn das „mir brummt mal der Schädel“ zu wirklichem Leiden wird, dann ist es ätzend.

Wenn du an nem doofen Monat 29 Tage Schmerzen hast, immer und immer wieder.

Der Hausarzt sagt: „Nehmen sie Tabletten“ und gehen sie ins MRT

MRT Ergebnis von Kopf und Hals: Ohne Befund

Neurologe sagt: Keine Migräne, Spannungskopfschmerzen

 

Und dann stehst du da … lernst, wann du welche Kopfschmerzen hast, mit welchen Pillen du sie wann bekämpfst und was sonst hilft.

Bei wetterbedingten Kopfschmerzen wäre Einschläfern wohl am sinnvollsten, da helfen nämlich keine Tabletten.

 

Und dann überlegst du, wann es angefangen hat … vermutlich zur gleichen Zeit wie der Missbrauch. Somit also vielleicht psychosomatisch?

Psychosomatische Schmerzen sind scheiße, weil dir nur Therapeuten helfen können. Und so war es eine Zeit lang wirklich besser. Und nun merke ich bei nem Jahr ohne Therapie, das es wieder schlechter wird.

Ich möchte den Unsinn doch nicht. Wer hat das erfunden und muss ich da nun ein Leben lang mit und gegen kämpfen?

 

Und wo finde ich noch Rat?

Werbeanzeigen

Wenn das Leben eine Qual ist

Als kleines Kind war die Normalität für mich etwas völlig anderes als das, wie man beschreiben würde, wie ein Kind aufwuchs.

Man fragte nicht, warum das nicht mal 10-jährige Mädchen ungerne zuhause war. Man fragte auch nicht, wo es denn war, denn irgendwo würde es schon sein. Merkte jemand, dass sie geschlagen wurde, dass sie Liebe machen musste, dass sie zum Essen gezwungen wurde oder sich verletzte?

Man fragte auch nicht, was mit dieser nicht mal 20-jährigen Frau los war, warum sie nicht zur Schule wollte, die Noten schlechter wurden, sie sich im Zimmer einschloss und heimlich ihr Essen erbrach. Nein, man merkte es ja nicht mal. Dass sie betrunken irgendwo lag? Freunde wissen es, ja. Aber die Familie hat es nie interessiert.

Man fragte auch nie, warum man die nicht mal 30-jährige Frau nie im Bikini sähe, warum sie sich verschließt, warum sie introvertiert ist. Man sah nie, was das diese Frau für Kraft kostete … und wie sie litt.

 

Fragen ist blöd, wenn man die Antworten eh nicht hören mag, oder?

Die 3 Jahrzehnte wurde nie gefragt, immer wurde vorausgesetzt, angenommen, vermutet.

 

Diagnosen? Braucht niemand wissen, man hätte mich ja fragen können. Ob ich noch Kraft zum Leben habe? Man geht davon aus, dass ich sie natürlich habe.

 

Und innerlich geht noch mehr kaputt und man lebt nur noch, um niemanden zu verletzen, der einen auf seine Art mag.

 

(Und während der Beitrag online geht, sitze ich bei meinem Therapeuten, sage ihm, wie scheiße schwer das Leben ist … und er wird nicken und mir sagen, dass ich so vieles geschafft habe und auch das schaffe.)

 

Nur das WIE sagt er mir nicht, weil es niemand weiß.

die verlorene Woche

Eine schlechte Woche für meinen Blog war das, eine aufwühlende Woche für mich …

Kennt ihr das, wenn sich Ereignisse überschlagen? Ihr nicht zur Ruhe kommen könnt?  Keine Zeit zu reflektieren, zu schreiben, zu …

Der Frauenarzttermin, der anstrengend war … Dates, die mich emotional beschäftigen, ein sowieso noch ausstehender Artikel zu Makeup … Überlegungen zum Kameraequipment … und letztendlich die Anschläge von Freitag …

Wovon soll ich schreiben? Von Allem? Was kann ich schreiben, wie kann ich etwas in Worte fassen, über das ich mir noch nicht klar bin?

Es ist wie eine Welle, die einen überrollt … ich würde es euch so gerne mitteilen, aber finden keinen Start.

Spannt mir einer einen roten Faden?

Bitte

Ärger ist vorprogrammiert

So, da ist es wieder … die Freundin läd zum Geburtstag ein, die ganze Clique und viele mehr … sehr cool, ich war vorsichtig, denn ich hasse (fremde) Menschen, fremde Umgebungen … und ich habe gesagt, dass ich noch nicht weiß, ob ich komme

Nun weiß ich, dass ich nicht komme. Ich meine, meine Mädels wohnen weiter weg, ich seh sie nur selten, aber ich bin erschöpft, ausgebrannt und muss zuhause so viel tun, ich werde also absagen.

Nun steht dann da eine Clique, die davon ausgeht, wir machen ja eh alles zusammen und mit Unverständnis reagiert … davor hab ich Schiss, also würde ich am liebsten hingehen … aber ich kann es nicht … und ich soll achtsam sein …

Mit irgendwas negativem muss ich also leben …