Herz gegen Kopf

Kleiner Dialog zu der Trennung des „Mr. Happy“ von klein Nana: Herz gegen Kopf

 

Ich vermisse ihn, kann er bitte wieder kommen?

Wird er nicht, also bitte, find dich damit ab. Er hat für dich entschieden, dass es vorbei ist.

Aber darf er das denn einfach so?

Es ist keine Frage, ob er das darf. Zu einer Beziehung gehören immer 2 Menschen. Wenn der eine nicht mehr will, löst er somit die Beziehung auf.

Aber er liebt mich doch noch. Und ich liebe ihn auch.

Das kann sein. Aber er hat Gründe genannt, die ihm reichen, sich von dir zu trennen.

Aber die hätte man doch aus der Welt schaffen können. Er hätte nur etwas sagen müssen, mit mir reden.

Ja, das hätte man machen können, aber das wollte er nicht. Sonst hätte er sich auf dich zu bewegen müssen. Er kann nicht verlangen, an seiner Stelle zu stehen und du biegst dich so, wie es ihm passt, dazu sind wir zu stolz.

*jammer* *Tränchen kullern lass*

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Die Panik packt zu

Lang lang ists her, seit die letzte Panikattacke zugegriffen hat.

Es schnürrt sich der Brustkorb zu, der Puls rast, das Herz scheint aus der Brust zu springen, kann sich aber nicht bewegen, mir wird schwindelig … und alles im Büro.

Auslöser?

 

Tja, ich höre nebenbei Karneval. Ich denke, dass mein Freund die nächsten Tage feiert ohne mich, das Leben feiert ohne mich. Warum? Nicht weil er mich nicht mitnehmen möchte, sondern weil ich nicht will. Ich ertrage so viele Menschen nicht, laute Musik, betrunkene Menschen … das animiert mich zum Saufen. Und ich hab früher viel Party gemacht, viel getrunken.

Aber ich bin trocken und mag es bleiben. Und es sind mir zu viele Menschen.

Sonst würde ich mitgehen.

 

Und so geht er alleine. Und eigentlich sollte es ok sein. Aber in mir macht sich die Angst breit, ich würde ihn verlieren, wenn er ohne mich Spaß hat. Und so schafft es die Panik, sich hochzuarbeiten.

 

Und was tue ich dagegen? Ich schreibe hier, ich analysiere, wie es dazu kam, wie es mir geht und ich hoffe einfach, dass ich falsch liege, dass Mr. Happy mich liebt und es stimmt, wenn er sagt, dass es ok ist.

Und ja, es ist bestimmt ok, wenn er ohne mich Spaß hat, weil ich Karneval nicht mag. Ich muss ja nicht alles mögen und an seinem Rockzipfel hängen. Etwas Freiraum tut uns sicherlich beiden gut, ganz sicher.

verdammte 8 Tage … und Kurznachrichten

… verdammte 8 Tage ist mein letzter Blogeintrag schon wieder her.

 

Mein Blog weint und mein Herz blutet dabei.

Doch manchmal genießt man zu viel, um Zeit zu haben, auch darüber zu schreiben, aber nun hat mich der Alltag wieder.

Die Zeit zu schreiben im Büro … über dieses und jenes … die Liebe, Fotografie, Hunde, Geocachen, … einfach über so vieles kann ich tippseln.

Und mit euch teilen, was mich so bewegt.

Nach 1 1/2 Wochen bei Mr. Happy habe ich die erste Nacht wieder daheim geschlafen – sehr schlecht.

Seine Nacht war allerdings auch nicht gut. Warum? Das weiß ich noch nicht.

Allerdings bin ich auch niemand, der es in einem Satz per Whatsapp thematisiert.

 

Irgendwie ist Whatsapp doch eh eine grüsselige Erfindung oder? Wie schon ICQ (kennt es noch jemand), SMS, MSN oder andere schwachsinnige Dinge.

2 Sätze schreiben auf „Wie gehts dir“, anstatt abends zu fragen. Man merkt meine Stimmung, Stimme, Mimik, Gestik … was nicht in den Worten steht, erfährt man nicht. Es entstehen Missverständnisse, einfach weil alles zwischen Tür und Angel geschrieben werden muss, weil die Zeit fehlt, sich mit dem Gegenüber wirklich zu befassen.

 

Und dann gibts aber auch die Menschen mit zu viel Zeit… die in 10min Whatsapp versuchen, das zu klären, was man in 30sek Telefonat hätte klären können. Kennt ihr sicherlich auch, oder?

 

Ich verabscheue es. Ich nutze Whatsapp für Sprachnachrichten, wenn ich im Auto sitze und meinem Schatz mitteile, wenn ich vorbei komme oder um Gedanken meinen Freundinnen mitzuteilen, weil sie für ein Telefonat nicht erreichbar sind.

 

Aber dieses sinnlose Herumgetexte? Ich rede liebe mit Menschen, die mir etwas bedeuten.

Die Kontrolle abgeben

Tja, wer kennt das nicht …

„Lass dich fallen“ – kann ich nicht

„Du musst nicht immer alles kontrollieren“ – doch, muss ich

 

Selbst einige von euch Lesern dürften es kennen … irgendwann im Leben hat man angefangen, zwanghaft alles kontrollieren zu wollen, weil man alles im Griff haben möchte.

 

Aber ok, hier gehts nicht um „man“, sondern um mich.

In meiner Kindheit war zu viel fremdbestimmt. Von Männern wurde ich benutzt. Zuhause geschlagen, eingesperrt, zum Essen gezwungen … und irgendwann fing ich an, mir Ventile zu suchen.

Ritzen, Essstörungen, Dissoziationen, Alkohol, alles gehörte zu meiner Tagesordnung, nur aus dem Leben entschwinden, bis zum absoluten Kontrollverlust.

Doch auch bei diesem Kontrollverlust wurde man benutzt, genau wie zuvor. Doch das wollte ich nicht mehr.

Also, wie erlange ich Kontrolle?

Ich kontrolliere mein Essen, ich trinke nicht mehr, ich gehe kein Risiko mehr ein. Ich mache nur Dinge, die ich kenne, mit abschätzbarem Risiko, nichts unbekanntes mehr, was ich nicht kontrollieren kann.

 

Na, wer erkennt sich wieder?

Doch wir igeln uns ein, das wahre Leben findet ohne uns statt. Und das ist doch schade. Wir verpassen so viel.

 

Doch nun gibt es Mr. Happy, den Mann, der all diese Ängste nicht kennt, der Mann, bei dem ich sein darf, wie ich bin, der mir sogar sagte, er würde mich lieben. Und das, obwohl er weiß, wie ich alles kontrollieren muss und so.

Er kann sich bei mir fallen lassen und möchte, dass ich es auch lerne.

In den eigenen 4 Wänden? Nur mit ihm? Ach, das wäre vielleicht sogar möglich.

 

Doch nun hat er Karten. Karten für einen Kabarettisten. Im Januar. Für ihn und mich.

Und ich muss mit. Ich habe keine Kontrolle? Ich will es ja, aber es ängstigt mich.

 

Und so werde ich seine Hand nehmen und hinnehmen, dass er stark genug ist für uns 2 und mich hindurch führt, die Kontrolle übernimmt und ich es unbeschadet überstehe und eventuell sogar etwas Spaß habe.

„Ich liebe dich“

Du schenkst mir die Welt, doch du weißt es nicht.

Du gibst mir ein Lächeln, was du so gern magst.

Du weißt gar nicht, was du mir bedeutest und wie du bereits jetzt mein Leben veränderst, und mich verändert hast.

Durch dich verändert sich nicht nur mein Gang, meine Sprache, sondern meine Falten werden nicht vor Sorgen mehr, sondern vom Lachen.

 

Du bist der, auf den ich ewig gewartet und den ich mir nie ertäumt habe.

Du bist der, dessen Leben ich leben, dessen Luft ich atmen mag.

Ich liebe dich