Intelligenz

Ich finde es einfach so toll, so wahr.
Und ich würde es so manchem, der mir vor Augen hält, wie hoch er auf der Leite des Erfolgs steht und wo ich stehe, um zu zeigen, wie sehr ich versagt habe, gerne entgegen schreien.

Nur, er würde es nie verstehen.
Danke für den Blogeintrag, liebe Rapunzel

Rapunzel´s Turm

Ein Paradebeispiel der Vorurteile ist das Gerücht, dass psychisch Kranke nicht viel unterm Pony haben können.

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Helden im Alltag

Tja, was sind sie nun? Helden des Alltags? Und erkennen wie sie überhaupt?

Gestern war ein Tag, der einfach nur doof war. Schlafmangel, Verwirrtheit … und dann erkennt man sie. Menschen, die einen dennoch (oder gerade deshalb?) beachten.

Kurz noch im Supermarkt rein gesprungen, mehr gekauft, als ich wollte.

Aber macht nix, alles auf der Tiefkühlpizza gestapelt und ab von der Kasse. Dort hatte ich mit meinem letzten Schein bezahlt, 10€. Ok, zurück gab es auch noch etwas, 40 cent, um genau zu sein. Und die sind ja schließlich auch Geld.

So ging ich Richtung auto. Doch stopp. Ich hatte kein Brot mehr und die Bäckerei dort hatte noch genau ein kleines Dinkelbrot. Eigentlich einfach genial.

„Ja bitte?“ Gut, während ich also bestellen wollte, rutschten mir meine Einkäufe von der Pizza. Wie konnte ich die nur so schief halten?

Nun hatte ich also die Pizza und die Geldbörse in der einen Hand und sammelte mit der anderen meine Einkäufe hockend zusammen, als eine blonde Dame herbei geeilt kam, um mir zu helfen.

Ich bedankte mich höflich und bestellte „Ein Dinkelbrot, geschnitten. Bitte“

Währenddessen legte ich meine Pizza ab, damit nichts mehr passieren konnte.

„Darfs sonst noch etwas sein?“ „Nein danke.“ „Das macht dann 1,85€.“

Der Blick ins Portemonnaie. „Scheiße“ entfuhr mir. Ich konnte es einfach nicht zurück halten. Was sollte ich tun? Ich meine, ne Karte hatte ich, aber damit konnte ich nicht zahlen. Scheine waren nicht mehr drin. Kleingeld?

50cent Stücke? nein

„Was fehlt ihnen denn?“ Die blonde Dame stand neben mir und kramte in ihrem Portemonnaie herum.

„Gar nichts, das geht schon.“ Peinlich berührt kramte ich, zog ein 2cent Stück nach dem anderen heraus, 10cent Stücke, und klein noch 5 cent. Puh, geschafft.

Ich war sichtlich erleichtert, als ich meine Pizza und die Ware darauf nahm, mich nochmal dankend umdrehte und die Bäckerei verlassen wollte.

„Nun müssen sie ihr Brot aber auch mitnehmen, sonst war das alles umsonst.“ Mist, die blonde Dame hatte recht. Ich sah auf meinen Pizzaturm und erkannte, dass mein Brot echt noch auf der Theke lag.

Ich glaub, nun war sogar ich etwas rot, als ich mich den Tag verfluchend verabschiedete und zum Auto ging.

Danke an die unbekannte Frau, die geholfen hat und mir sogar etwas zum Brot gezahlt hätte.